Schulnetzplanung und Corona im Altenburger Land
DIE LINKE. Kreistagsfraktion Altenburger Land hat sich am 30. März in einer Telefonkonferenz zum Entwurf des Schulnetzplanes verständigt. Trotz Kontaktreduzierung arbeitet die Kreistagsfraktion weiter, um sich bei den drängendsten Aufgaben abzustimmen. Die aktuelle Situation durch das Coronavirus wurde ebenso besprochen.
Dazu erklärt Fraktionsvorsitzender Ralf Plötner:
"Im Kreisausschuss wurden wir informiert, dass die Entscheidung zum Schulnetzplan bis Juni geschoben wird. Leider kann in der jetzigen Situation nicht sehr viel bewegt werden, da eigentlich alle an einen Tisch gehören. Nach der Telefonkonferenz hat sich die Meinung der Fraktion noch einmal gefestigt, dass wir dem vorliegenden Schulnetzplan nicht zustimmen werden."
Die Kreistagsfraktion war in diesem Jahr bereits in der Regelschule Lucka und in der Regelschule Dobitschen, um sich bei einem Vor-Ort-Besuch ein eigenes Bild zu machen. Ebenso besteht Kontakt zur gefährdeten Grundschule in Ponitz. "Wir sind an unser Wahlprogramm gebunden, in diesem wir den Erhalt aller Schulstandorte fordern. Verbundmodelle von Schulen und die Aufhebung aller Schulbezirke im Kreis können ein Schlüssel dafür sein. Zur Überbrückung vom Personalmangel müssen moderne Antworten gefunden werden. In der jetzigen Situation werden bereits positive Erfahrungen mit digital gestützten Unterrichtsformen gemacht." so Plötner.
Trotz der wichtigen Fragen zur Zukunft unserer Schulen im Landkreis zeigt sich die Kreistagsfraktion besorgt, da SARS-CoV-2 sich weiterhin ausbreitet. "Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung im Landkreis hat oberste Priorität. Wir danken allen, die in dieser schwierigen Phase herausragendes für unsere Gesellschaft leisten und bitten alle um die Einhaltung der Regeln zur Kontaktreduzierung. Auch wenn dies manchmal schwer fällt, es werden so Leben gerettet und unser Klinikum entlastet." so Plötner abschließend.

