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Krisenaufschlag im Gesundheitswesen

Bundeseinheitlicher Krisenaufschlag gefordert

Die Linksfraktion im Landtag begrüßt die Vorschläge, die darauf zielen, vor allem auch Pflegekräfte rasch und unkompliziert finanziell stärker zu unterstützen. Dazu erklärt Ralf Plötner, gesundheitspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag:

"Ein wichtiger Schritt wäre ein schnell umzusetzender, bundeseinheitlich geregelter Krisenaufschlag, der monatlich steuerfrei für die Dauer der Pandemie gewährt wird. Hier ist der Bund gefordert, zeitnah zu reagieren. Statt ausschließlich warmer Worte des Dankes an Pflegekräfte muss jetzt ein deutliches Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung in Form eines Krisenaufschlags erfolgen. Schließlich wird gerade in der Pflege derzeit Herausragendes geleistet.“

Die LINKE-Fraktionsvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hatte erst kürzlich darauf hingewiesen, dass sich die finanzielle Unterstützung im Rahmen von 300 bis 500 Euro monatlich bewegen müsste. Dieser finanzielle Aufschlag müsste an Pflegekräfte, aber auch an medizinisches und sonstiges Personal in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge gezahlt werden. Dies gilt auch für die Beschäftigten in Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken.

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